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Das unternehmen wurde 1945 gegründet. Es ist immer ein Familenbetrieb geblieben, welcher vom Großvater der jetzigen Besitzer gegründet wurde. Sechzig Jahre später, übernahmen mittlerweile Barbara und Jaume Mesquida Mora, die vierte Generation der Weinhersteller, den Familienbetrieb.
In der Gemeinde Porreres liegend, hat das Weingut Dank seiner historischen Gebäude, wie das „Celler Vell“, seinen Bekanntheitsgrad stets gesteigert. Jaume Mesquida Mallorca bewahrt das Layout von früher, doch verbindet die neuen Möglichkeiten und Infrastrukturen, die es ihnen ermöglichen mit Temperaturregelung sowie der heutigen Nachfrage zu arbeiten. Die alten Zement Tanks, welche ursprünglich zur Weinherstellung genutzt wurden, sind als Weinkeller umgebaut worden. Die neusten Entwicklungen haben dem „Celler Vell“ die Möglichkeit gegeben, den Wein in einer gekühlten Umgebung reifen zu lassen.
Barbara und Jaume sind innovativ und möchten stets als die Pioniere des mallorquinischen Weins anerkannt werden und dies spiegelt sich ebenfalls in der Entwicklung ihrer Produkte wider.
Jaume Mesquida Weingüter wollen in erster Linie gewährleisten, dass jeder Winzer über ein Ökosysten verfügt, welches reich und komplex genug ist, um sich selbst zu regenerieren und zu schützen. Die Geschwister sind sich dessen bewusst, dass es Möglichkeiten gibt, um die Auswirkungen auf die Unwelt zu reduzieren. Ihr Konzept beinhaltet, die Nutzung von Pestiziden und Düngemitteln außer Acht zu lassen und stattdessen mit homöpathischen Alternativen zu arbeiten, sowie die Kräuter, die in der nahen Umgebung der Weingüter wachsen zu nutzen und hiermit der Muttererde Vitalität zu schenken, sowie den Einsatz von Maschinen und Traktoren einzugrenzen, um so dessen negative Auswirkungen auf die Erde zu minimieren.
Die Jaume Mesquida Weingüter streben nicht nur danach hervorragende Weine zu produzieren, sondern auch die Weinkultur auf der Insel zu verbreiten. Das Weingut organisiert jedes Jahr eine Reihe von Aktivitäten namens „Culture, Terra i Vi“, welche in dem Weingut in Porreres statt finden. Die Aktivitäten umfassen die Einbindung von Kunst, Literatur, Theater und Musik, welche in direktem Zusammenhang mit der Weinkultur und dessen Geschichte stehen. Darüber hinaus wird die Konferenz „Art i vi“ organisiert, welche einmal im Jahr in Palma stattfindet und wo jungen Künstlern die Möglichkeit geboten wird, mit Kunst und Wein-Boxen zu experimentieren, wodurch die jungen Künstler aus Mallorca gefördert werden.

Die Geschäftsführung von Aurin & Partner besuchten die Räumlichkeiten und Anlagen in diesem Sommer 2010. Während des Interviews erklärte Barbara Mesquida Mora: „Das Land Mallorcas verliert an Vitalität. Wir entschieden uns für die biodynamische Landwirdschaft und wir sind die ersten Winzer auf den Balearen die dies tun. Wir wollen die Artenvielfalt in unseren Weinbergen respektieren und es ist für uns von wesentlicher Bedeutung die Schmetterlinge, Bienen, Schnecken und Kaninchen auf unserem Land leben zu sehen und ihre Weiterentwicklung zu beobachten. Barbara unterstreicht die Wichtigkeit der Bodenfruchtbarkeit und sagt „Die nicht Bearbeitung des Bodens trägt zur Gesundheit der Erde bei und die Jaume Mesquida Weingüter überlegen hierfür Pferdearbeit zu nutzen, wie in früheren Zeiten.“ Barbara erklärt: „die Lauffläche eines Pferdes ist nicht mit der eines Traktors zu vergleichen, das Pferd bereitet schliesslich auch Mist. Dies verbessert die Fruchtbarkeit des Bodens, kreiert eine größere Vielfalt an Mikroorganismen, mehr organische Substanz und dies trägt dazu bei, dass die Weine komplexer, reicher und gesünder werden.

Es gibt fünf verschiedene Möglichkeiten, das Weingut Jaume Mesquida in Porreres zu besuchen. Sie können den Besuch des Weinkellers mit einer Weinprobe, einer Degustation von typisch mallorquinischen Speisen, einer Weinberg-Tour, einem Besuch vor Ort in Verbindung mit einer Fahrrad-Tour oder einer Mahlzeit (Mittag- oder Abendessen) kombinieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an das Weingut: http://www.jaumemesquida.com/







